Melbourne bis Mt Taylor Lockdown

Lange voraus buchten wir auf dem Big 4 Holiday Park in Melbourne ein paar Tage, so dass wir in Ruhe unseren Prado in den Service geben, ein bisschen Kultur geniessen, mit einigen Bekannten gemütlich zusammen zu sitzen und Geschichten austauschen konnten.  Als Erstes trafen wir James Younis den wir das letzte Mal in den Tuamotus gesehen hatten. Frühstückten mit Bradley  und am Sonntag machten wir einen Ausflug mit seinen Eltern Debby und Martin an die Harbour Ausstellung.
Natürlich waren wir auch gespannt auf Philipp Island.  An der Geschichte der Insel erinnerte uns das Abschlachten der Seehunde im frühen 18. Jahrhundert.  Auf Seal Rock Island lebten damals ca. 20‘000 Seehunde. Leider waren die Pelze dermassen gefragt, dass sie bis auf  100 Exemplare abgeschlachtet wurden. Heute sind sie,  wie so viele Tiere geschützt und die Population hat sich in der Zwischenzeit erholt. Unsere Gemüter erhellten sich sofort, als wir die ersten Pinguine (die kleinsten der Welt) auf Philipp Island sichteten. In der Zwischenzeit wurden die ersten Auswirkungen der Pandemie bereits sichtbar. Wir profitierten vom Fernbleiben des chinesischen Massentourismus. Am Abend, während der Dämmerung, watschelten die süssen kleinen Pinguine, die den ganzen Tag draussen im Meer auf Nahrungssuche waren müde aus der Dünung heraus. Sobald eine kleine Gruppe beisammen war, getrauten sie sich gemeinsam  den Strand zu überqueren um in ihre sicheren Behausungen zu den Jungen heim zu kehren.

Einmal mehr nahte ein verlängertes Wochenende. Das heisst hier in Australien gehen alle die irgendwie können campen. Outdoor life ist angesagt. Wir fanden einen schönen freien gratis Campingplatz am Franklin River, die offiziellen waren alle seit Wochen ausgebucht. Von dort aus genossen wir diverse Ausflüge in den Wilsons Promontory NP. Weiter ging die Reise in den Tarra NP, wo wir einen märchenhaft anmutenden kalten Regenwald durchwanderten.  Dann wurden wir aufs herzlichste von unseren Segelfreunden Belinda und Ken in Mt. Taylor  in Empfang genommen. Damals wussten wir noch nicht, dass wir hier noch Wochen verbringen würden. Was wir aber bereits wussten, dass wenn die Pandemie fortschreiten würde, wir hier aufs herzlichste Willkommen wären. Good to know. Wir staunten über das riesige Ausmass der vergangenen Brände hier in Victoria. Auch bei Belly und Ken brannten die Wälder bis auf 4km an ihr Anwesen heran. Ueber Tage waren sie in Alarmbereitschaft, sie hatten Glück.
Bei unserem ersten Besuch, war der grosse geheizte öffentliche Pool in Bairnsdale noch offen.  Iris genoss es früh morgens mit Belinda runter zu fahren, um ein paar hundert Meter im warmen  Wasser zu schwimmen und mit Anderen  im Whirlpool noch  die lokalen Neuigkeiten auszutauschen.
Langsam drängte uns die Zeit. Die Nachrichten betreffend Pandemie wurden täglich extremer, wir befürchteten nicht mehr nach Queensland rein zu kommen. Grundsätzlich waren wir erleichtert, dass unsere Liebsten gesund waren und noch zur Arbeit durften.

Unterwegs genossen wir beim vorbei brausen das Killerwale Museum in Eden. Dies war wohl für eine längere Zeit eine unserer letzten „normalen“ Touristen Aktivitäten.

An der Grenze von Queensland  schlugen wir in einem wunderschönen Camp mit Wasserloch und farbigen Papageien bei moderaten 28C das Lager auf. Dort verbrachten wir 2 Tage,  da der Plan nach wie vor war, nach Brisbane zu fahren um dort unseren Trailer warten zu lassen. Da hörten wir in den täglichen News, dass a) die Staaten innerhalb Australien die Grenzen bereits am Schliessen waren, plus ev. ein sogenannter Travelban (Reiseverbot) im ganzen Land verhängt würde. Nun drängte sich die Entscheidung auf, entweder schnell hoch nach Brisbane, mit dem Risiko dort stecken zu bleiben oder rassig wieder runter in den Süden, sprich gen Winter fahren, um in Victoria auf der Farm Unterschlupf zu finden. Die Entscheidung war nicht einfach, waren wir doch erst 1500km rauf gen Norden gefahren, nun wieder 1500km gen Süden runter, plus das angenehm warme Klima gegen ein eher kaltes auszutauschen. Die Vernunft siegte, für dies hat man sie ja schliesslich auch! Da es in Brisbane viel zu viele Menschen hatte und hier unten in Victoria die Farm auf 1km x  2km also 200ha lag. „Ab vom Schuss“ sprich ländlich und grosszügiger weise das Angebot von Bely und Ken das Anwesen mit uns zu teilen, egal wie lange der Lockdown auch dauern möge.

Hier in Australien  ist es im europäischen Sommer Winter und im europäischen Winter Sommer. Im nördlichen Teil ist es heiss und trocken, hier unten in Victoria beginnt der Herbst resp. der Winter steht vor der Türe. Wenn es dann hier unten wieder heiss wird, steigt beginnt die Regenzeit im Norden mit Wirbelstürmen und Überschwemmungen.

Australien ist ein sehr abwechslungsreiches und extremes Land. Seien es die Wüsten, Küsten, Wasserfälle, Seen, Wälder, Pflanzen, Blumen und Tiere. Das meiste erleben wir hier in XXL Form, gigantisch, gross, schön, z. Teil gefährlich, aber definitiv einzigartig sowie beeindruckend.

Die Reise in den Süden unterbrachen wir ca. 120km nördlich von Belinda und Ken in einem kleinen 750m ü.M. gelegenen „Bergdorf" genannt Omeo. Der Grund des Zwischenhaltes war die Selbstisolation der aus Uebersee heimgekehrten 30 jährigen Tochter Jean von Bely und Ken. Diese 2 Wochen verbrachte sie auf der Farm bevor sie Ihre Arbeit in Alice Spring als Aerztin wieder aufnehmen konnte.  Dazu kam, dass wir, wenn allenfalls ein Travelban verhängt würde, nur noch ein paar Kilometer von unserem Farm-Home entfernt wären.
Auch in Omeo hatten wir wieder extremes Glück. Wir staunten, alles lief so reibungslos ab, als ob das Ganze für uns organisiert gewesen wäre. Wir waren die letzten Reisenden die auf dem Campground aufgenommen wurden. Sogar ein kleines Cabinhäuschen mit einer Heizung, kl. Küche, Schlafzimmer und vor allem einer eigenen Dusche mit WC stand frisch geputzt für uns bereit.  Dies war in der Zwischenzeit von uns ein grosses Bedürfnis, wir wollten nicht mehr mit Anderen Dusche und WC teilen, plus wurde ein geheizter Raum zum Sein notwendig. Die letzten Tage campten wir wild, so dass wir jeden Kontakt mit Fremden vermeiden konnten.
Im Omeo Dorf wurden wir herzlich aufgenommen. Der Campground lag in einem lauschigen Tal mit  alten Bäumen und einem plätschernden Bach. In der Umgebung gab es zahlreiche weite Hochtäler, wie auch still gelegte Goldminen,  die wir auf unseren täglichen 1-2h Spaziergängen gerne erforschten. Hier verbrachten wir gemütliche 2 Wochen. Es war auch sehr gemütlich wieder einmal allein zusammen in einem Häuschen zu wohnen.

Dann änderten die Australier einmal mehr über Nacht die Bestimmungen. D.h. für uns war es innerhalb von einigen Stunden verboten mit unserem Campertrailer rumzureisen. Polizeikontrollen wurden gesetzt, da befürchtet wurde, die Melbourner (in der Zwischenzeit, die eher gemiedenen Städter und nicht mehr willkommenen Gästen in ländlichen Gegenden) kämen über Ostern rauf in die "Berge". Wir hatten ein paar Stunde Zeit zum Entscheiden,  ob wir nun runter nach Mt. Taylor fahren oder noch 2 bis vielleicht mehreren Wochen in Omeo bleiben wollten. Mit dem Wissen dass der Lockdown Monate dauern könnte, war das Risiko auf 750 m stecken zu bleiben zu gross. Zumal Omeo auch ab und zu im Winter Schnee erhält.  So packten wir zack zack und blochten gegen Abend über einsame Waldstrassen auf den sogenannten  Dirtroads runter zu unserem neuen Zuhause, wo wir immer noch leben. Hier hat es sehr viel Platz, genügend innen wie aussen Raum was das Zusammenleben als Gemeinschaft sehr vereinfacht.  Nichts desto trotz, ist es extrem grosszügig von den Beiden uns so bedingungslos und grosszügig  bis auf weiteres aufzunehmen.

Unser Leben ist eigentlich nicht gross anders als vorher. Der einzige Unterschied,  wir können nicht mehr mit dem Trailer rum Blochen. Wir geniessen es wieder einmal sesshaft zu sein, einen Tisch zum Schreiben, genügend Farmer- und Gartenarbeit zum Vertörlen,  täglich in irgendeiner Form Bewegung, sei es auf dem 1km x 2km grossen Grundstück oder mit dem Fahrrad unten in der Ebene, entlang von Flüssen, Naturschutzgebieten und Meerbuchten. Iris hat genügend Zeit für Yoga und Meditation und Martin bringt sein vielseitiges Wissen auf der Farm ein.
Manchmal gilt es die Kälber zu impfen, Zäune zu flicken, Wasserleitungen zu legen, einen Solarpanel installieren oder im Garten zu jäten. Wenn es kalt und regnerisch ist draussen (eher selten) dann spielen wir Karten oder jedes geht seinem eigenen Hobby nach.

Langsam lockern die Bestimmungen, aber eben nur langsam. Viel langsamer als in der Schweiz. Der ursprüngliche Plan war und ist  bis jetzt,  im Sommer den Trailer mit Auto hier zu verkaufen und in der Schweiz ein Zuhause zu finden. Dann aber im Winter  je nach Umständen weiter zu reisen. Ev. mit einem kleinen Bus, 4x4….mal schauen. Der alte Plan war ab November für 4 Monate nach Madagaskar zu fliegen, ob dies aber noch Möglich ist steht in den Sternen.  Wir leben von Tag zu Tag, natürlich in der Hoffnung, dass sich diese verrückte Zeit wieder normalisiert und die Menschen auf der ganzen Erde wieder aufatmen können.

Mount Gambier und Tasmanien

Mount Gambier
6100 GrampiensSeit wir auf dem Festland angekommen waren, verfolgten wir täglich die Feuersituation und die gesperrten Strassen gegen Osten. Als der Wind auf Südwest drehte, erinnerten uns zusätzlich unsere Atemwege daran, dass an vielen Orten seit Wochen ein Feuerdesaster wütete. Nichts desto trotz genossen wir rundum Robe die 4x4 Tracks. Das Wetter war schön, zum Teil ging es steil rauf und kurvig wieder runter, über und durch die Dünenhügel hindurch, Felsbrocken galt es langsam und gekonnt zu umfahren sowie mit dem richtigen Gang im richtigen Moment immer wieder von neuem die Lage zu meistern. Mit einem stetig wachsamen Blick auf die Gezeiten, belohnten uns trotz Aufwand die herrlichen Küstenabschnitte an beiden Tagen.
6101 MacKenzie Falls GrampiensDie Gegend von Mt. Gambier war durchlöchert mit erkalteten Kratern, an einigen Orten luden Seen zum Baden ein und an Anderen die grüne satte tropische Pflanzenvielfalt. Der Blue Lake trug seinen Namen zu recht, blau, bläuer, am bläusten….ha ha…
Dann fuhren wir von Südaustralien über die Grenze nach Victoria und als erstes in den Grampians NP. Wie schon so oft, mussten wir wieder alle Uhren neu einstellen. Gegenüber der Schweiz betrug die Differenz nun 10 Std, d.h. UTC +11. Die Temperaturen stiegen wieder gegen 40°C, so dass ein Bad im Mc. Kenzi Fall sehr erfrischend war. Leider gab es hier 2013 sehr viele Waldbrände dementsprechend war das Waldbild ein wenig trist.
In den nächsten Tagen sanken die Temperaturen bereits wieder runter auf 18C, während der Nacht sogar auf 12C. In Portland auf dem Campingplatz genossen wir nebst den Koalas in den Bäumen auch wieder einmal ein Schwätzchen mit 2 Einwanderern. Lin und Romano aus Südafrika, die mit Töchtern und Enkeln die Campingferien mehr als genossen. Herrlich heisse Duschen, herrlich vor allem deswegen,  da das Wasser nicht limitiert war. Wir besuchten Cape Nelson mit dem Blowhole und dem petrified Forest.
6103 Philippe Port Campbell Ebenfalls deckten wir uns mit frischem Fisch ein und fuhren weiter nach Port Campbell, wo wir von Philip herzlichst willkommen geheissen wurden. Wir lernten Philip und Annie vor 2 Jahren in den Tuamotus auf Apataki  kennen. Ueber Tage gab es einander viel zu erzählen. Die Familie Younis besitzt eine ca. 300 ha grosse Farm und züchtet, nebst anderen Aktivitäten, Angus-Rinder. Wir blieben einige Tage auf ihrem Grundstück, erholten uns vom Reisen, genossen seine Gastfreundschaft und erkundeten die Gegend. Nach einem Ausflug zu den 12 Aposteln waren wir doppelt erfreut, diese überlaufene Touristenstrasse  zu verlassen und uns auf das idyllische Grundstück von Annie und Fuzz (sein Name in der Region)  zurückzuziehen.
6104 Philippe Port CampbellRund um das Haus war ein herrlicher Garten angelegt, wir wurden angewiesen immer ein bisschen aufzustampfen, um die vorhandenen Schlangen vertreiben zu können. Max, Phils Hund, war nicht nur ein schöner Hirtenhund sondern auch ausgesprochen angenehm, gut erzogen, intelligent, verspielt und höflich. Beim Erstellen eines neuen Zaunes konnten wir unserem Gastgeber ein wenig unter die Arme greifen. Auf einem Tagesausflug  ins Landesinnere über Simpson, Chapple Vale nach Lavers Hill,  entdeckten wir einen  Zaun der aus lauter gebrauchten Skiern bestand, das Bild liess uns schmunzeln.  Ausgerüstet mit frischen Früchten, Eiern und Gemüse verliessen wir dieses Schlaraffenland und  fuhren  weiter in den Great Otway NP. Leider waren die paar wunderschönen Tage viel zu schnell vorbei.

6105 Big Hill CG LorneAuf dem Weg nach Melbourne übernachteten wir im gratis CG „Big Hill“. Hier erwarteten uns wunderschöne King Parrots, welche auf unserer Küche rumpickten sowie riesige Bäume, die gefühlt praktisch den Himmel berührten.  Ein weiterer Zwischenstopp brachte uns nach Werribee auf den CG direkt am Meer. Ein guter Startpunkt für die Anfahrt zur Fähre am morgen früh. Die Frischküche musste leer gegessen werden, denn nach den jeweiligen Bestimmungen darf man nichts Frisches von einem Staat in den Andern mitnehmen, so auch nicht nach Tasmanien. Na ja, diesmal hatten wir vergessen, dass wir den Benzinkanister für die Überfahrt hätten leeren müssen, als dies festgestellt wurde wandelte sich unsere Einschiffungsposition von zuerst da sein in zuletzt an Bord kommen. Die Elastizität der Nerven wurde so richtig getestet.

6106 FähreAus irgendwelchen Gründen  waren wir auch die Letzten, die nach 12 Std. Überfahrt vom Schiff herunter kamen und folglich auch als Letzte auf dem Campground ankamen. Mit grosser Verspätung mussten wir auf einem schiefen Platz in starkem Westwind den Trailer aufstellen, somit war bald klar, dass wir auswärts essen würden. In der Zwischenzeit war es 20.30 Uhr. Ein guter Gedanke, nach dem 5 Versuch gaben wir auf und drückten im McDonalds einen Hamburger in den müden Magen. Nichts desto trotz….wir waren glücklich in Tasmanien angekommen zu sein.

Der CG in Devenport entpuppte sich am nächsten Morgen als gar nicht so schlecht. Der Fuss von Iris war immer mehr geschwollen und fühlte sich so heiss an, dass wir ins Spital fuhren. Dort wurde uns empfohlen, besser am nächsten Tag unterwegs zu einem Doktor oder einem Medical Center zu gehen. Erstens sei dies nicht so teuer (nur Einschreiben zum Warten, ohne Behandlung kostet schon über AU$ 500) und zweitens es sei nicht abzusehen, wie lange wir warten müssten, da dieser Montag ein Feiertag sei.
6107 Lea CG KingstonWir starteten also am nächsten Tag Richtung Launceton und waren überrascht, als wir unterwegs den Wegweiser nach Grindelwald sahen. Natürlich machten wir einen Mini Abstecher und besuchten dieses von einem Holländer geplante sehr kitschige Feriendorf. Am Abend erreichten wir Lillydale einen free CG mit zu Fuss erreichbaren schönen Wasserfällen.  Einheimische Frauen empfohlen Iris das Medical Center in Scottsdale auf zu suchen. Dort wurde sie untersucht und die Diagnose lautete auf Arthritis, verursacht vom Insekten oder Spinnenbiss.  Verordnung: Voltaren. Am Abend erreichten wir Bridport und stellten unseren Trailer auf einen wunderschönen CG am Meer. Iris fühlte sich immer noch sehr krank, so dass wir 3 Tage dort verweilten. Auf den letzten Morgen war Regen angesagt, wir packten am Abend vorher alles zusammen, so dass wir am Morgen direkt zum Dorf-Café fahren konnten um zu frühstücken. Dort gesellten sich Alice (Zug- und Schiffsführerin)und Lilianne aus der Schweiz an unseren Tisch. Wir genossen gegenseitig den Heimatschwatz.
Danach reisten wir weiter in die Little Musselroe Bay und stoppten unterwegs am Little Blue Lake (der war so blau wie frisch gestrichen) wo lange Zeit Zinn und gelbes Gold abgebaut wurde. Kurz vor dem CG besuchten wir eine interessante Aborigines Gedenkstätte und waren erstaunt über die riesigen Rotoren (44m Flügellänge) des angrenzenden Windparks. Am Abend setzte starker Regen ein, der uns jedoch nichts anhaben konnte, da wir unter unserem Vorzeltdach gemütlich eingerichtet waren. Auf dem angrenzenden Fluss gab es eine grosse Anzahl schwarzer Schwäne. In einer Regenpause packten wir alles zusammen und fuhren zum Mt Williams. Dort wanderten wir in einer halben Stunde zum Gipfel hoch (216m) und in strömenden Regen wieder zurück. Weiter ging es zur Uebernachtung in die Bay of Fire  (CG Policemans Point). Unterwegs sahen wir einige Wallabys, ein Gigant Känguru, ein Echidna und 2 tote Wombats. Iris machte sich Krauskohlwickel, da trotz der Medikamente das Fussgelenk immer noch sehr heiss und schmerzhaft war.
6108 Remarkable CaveAm 3. Februar fuhren wir weiter zu The Gardens, grosse Steinformationen mit speziellen Flechten entlang der Ostküste. Nach St Helens ging es über sehr steile Strassen durch den Wald zu einem einsam gelegenen CG Upper Scamander. Rund um den Platz grasten die Wallabys und die Abendsonne schien direkt auf den Bootssteg am Fluss. Idylle pur. Am nächsten Morgen konnte Iris ihre morgendlichen Übungen auf dem Bootssteg praktizieren, sowie Martin bei seinem obligaten Café  die Ruhe und den Waldfrieden geniessen.

Weiter ging es nach Hobart zum Lea Bush Camping, der auf einer Anhöhe zwischen Hobart und Kingston liegt. Der Platz war einfach aber praktisch,  mit heissen Duschen,  Strom und erst noch in der Nähe von Kingston, wo wir eine kleine Reparatur an unserem Trailer durchführen liessen. Am Abend wurde ein grosses Gemeinschaftsfeuer entfacht und von allen Anwesenden umringt. Den folgenden Tag verbrachten wir in der riesigen Mona Galerie in Hobart mit ihren vielen eindrücklichen Ausstellungen zu verschiedenen Themen.

6109 Gordon River RoadWeiter reisten wir zur Forestier- und Tasman Insel und übernachteten in der Lime Bay. Iris machte einen langen Spaziergang und Martin genoss die Ruhe mit Lesen. Zum Frühstück am nächsten Morgen hatten wir eine alleinreisende  Schweizerin zu Gast, welche mit herrlich jugendlichem Appetit unser Gesellschaft genossen hat. Über Nubeena erreichten wir Port Arthur, bestaunten teils mit Hühnerhaut das riesige alte Gefängnis aus den sehr frühen Einwanderungszeiten, dann weiter  zu den Remarkable Caves und erholten uns am Abend von den vielen Eindrücken in der gemütlichen Campkitchen.
Die Weiterreise: Zurück nach Hobart und dann Richtung Süden bis Franklin, sehr günstiger wie schöner CG direkt am Fluss.  Am folgenden Tag suchten  wir öffentliche Wäscherei in Geeverston auf und fuhren dann weiter zum südlichsten Punkt von Tasmanien somit auch zum südlichsten Punkt von Australien:  In  Cockle Creek blieben wir 2 Nächte, ruhten uns ein wenig aus und erkundeten zu Fuss die Umgebung. Während des Abendessens kamen die Wallabys so nahe, so dass wir sie mit kleinen Stücken Zucchettis aus der Hand füttern konnten.

6110 Trowuta Caves14. Februar 2020 verliessen wir den südlichsten Punkt,  genossen unterwegs in und um die Hot Springs bei Lune River eine Rundtour, anstelle der gesuchten Platypus  kroch eine schwarze Schlange entlang unseres Weges. Wir kauften unterwegs spotbilligen Lachs bei einer Fischfarm ein und stellten den Trailer zurück nach Geeverston auf ein öffentliches Gelände, das vom Dorf für die Reisenden pro Nacht für CHF 7 zur Verfügung gestellt wird.  Am Nachmittag machten wir einen Ausflug nach Westen in die Berge nach Arve Falls. Ausser viel Wald und etwas Aussicht nichts Spektakuläres.
Weiterreise über Hobart, New Norfolk zum CG des Mount Field NP. Von hier wanderten wir zum grossen Russel Fall und zu den Giant Trees (ca 1.5 h). Abends schwammen die Platypus im nahen von Wallabys umgebenen Fluss.  Zum Glück hatten wir Stromanschluss und konnten am Abend und am Morgen etwas heizen (8°C). Tags darauf liessen wir den Trailer stehen und fuhren nur mit dem Auto zu den Stauseen ca 100 km westlich. Der Grösste und der mit der höchsten Staumauer ist der Gordon Lake. Gegen Abend genossen wir beim Mount Field NP an einen Bergsee die abendliche Stimmung. 6111 Tasmanian DevilAm nächsten Tag ging es über den Lyell Hwy nach Queenstown und weiter nach Strahan. Hier übernachteten wir auf dem CG des Golf Clubs. Um den Westen etwas kennen zu lernen besuchten wir die Arthur Pieman conservation area, wo wir den Fluss bei Corinna mit der Fähre überquerten. Diese Fähre kann nur Fahrzeuge transportieren, die einen maximal Achsenabstand von 9m aufweisen, wir hatten 8m 50cm. Abends erreichten wir Arthur River. Dort liessen wir den Trailer stehen und versuchten am 20. Februar den Nordosten zu besuchten. Dies war nicht möglich, da das ganze Gebiet einem Chinesen gehört und dieser keinen Besuch erlaubt. Die riesige Farm hat eine Rinderherde von 13‘000 Köpfen. Kurzfristig entschieden wir den Tarkine Tourist Drive zu fahren der uns mit einem grossen natürlichen kalten Regenwald märchenhaft in Erinnerung bleibt. Abends war Farmersnight im Pub angesagt.  6112 WombatWir liessen unsere Kochpläne kurz fallen, setzten uns ins Auto und fuhren die 17km zum Pup. Viele Einheimische von den umliegenden Farmen trafen sich dort und assen zusammen an einem riesigen Tisch zu Abend. Während dieser Zeit gab es eine Tombola die jedoch unbemerkt von uns abgehalten wurde. Dies war aber egal,  wichtig war eh nur der soziale Aspekt.  Die Reise ging weiter über Smithton zur ehemaligen sehr wichtigen in der Zwischenzeit stillgelegten Gold Minenstadt  Waratah. Ganz in der Nähe befand sich der Philosopher Wasserfall genannt zu Ehren des Entdeckers der Goldvorkommen. Anstelle des Besuchs der Cradle Mountains (viel zu viele Touristen) entschieden wir uns die Tasmanien Devil Station zu besuchen. Hier werden die Tasmanien Devils wieder aufgezogen, nachdem viele an einem Tumor eingegangen sind. Dieser Tumor war vererblich und hat enorm gewütet. Unser Mittagessen nahmen wir gleich in der Nähe ein und konnten während dieser Zeit einen Wombat beobachten, der friedlich auf der Wiese graste. Am Nachmittag fuhren wir an den Lake Lea zu einem ausführlichen Spaziergang.  Am darauffolgenden Tag führte unser Weg in Richtung Walls of Jerusalem, dort wanderten wir entlang des Lees Padock Track. Wir blieben am Stausee einen weiteren Tag und fuhren auf den 1157 Meter hohen Devil Gullets; ein Aussichtspunkt, mit vielen Orgelpfeifen ähnlichen Basalt Säulen. 6113 Devils GulletAuf dem Weg nach Deloraine CG hielten wir in einem kleinen Roadhouse für einen Café an, das eine sehr kommunikationsfreudige Journalistin vor kurzem im Internet gekauft hatte und nun versuchte ein Business auf zu ziehen.
Am 28. Februar erreichten wir wieder Devenport und richteten uns für die letzte Nacht ein.  Früh morgens ging es los und zurück nach Melbourne. Während der Überfahrt schrieb Martin alle Fotos an und Iris setzte sich ins Schiffskino um 2 Filme anzuschauen. Per Zufall lernten wir auf dem Schiff die vor Jahrzehnten ausgewanderten Schweizer Rosmarie und Heinz kennen, welche die Firma Active Camper aufgebaut haben. Die Reise geht nun weiter gegen Osten.

Kangaroo Island

6050 Cape JervisDass wir zum Einfädeln bei der Fähre einer der ersten Trailer waren spricht schon mal für sich. Für die 45 Min Ueberfahrt werden die Passagiere gebeten separat auf die Fähre zu gehen, während dem die Person die fährt sorgfältig auf die Fähre reingelotst wird. Schon lange im Voraus  hatten wir für eine Woche auf dem Naturpark ähnlichen Campground einen Platz gebucht, wohl wissend dass während den langen Sommerferien die beliebten Orte ausgebucht sind. Bei Ankunft verlängerten wir auf 10 Tage, was sich im Nachhinein als goldrichtig entpuppte. Bei der Anfahrt auf den CG empfing uns ein, von den Inselbewohnern lang ersehnter, Regen. Dass dieses Gewitter mit einem Blitzeinschlag im Norden der Insel das Feuer entfachen würde und schlussendlich einen riesig langen Rattenschwanz von dramatischen Bränden nach sich ziehen würde, ahnte damals niemand. Nun will ich aber der Geschichte nicht vorgreifen.


6051 Remarkable RocksDie Insel nahm uns mit all ihrer Einzigartigkeit in Empfang. Lieblich blau türkis schillernde Buchten, Vogelkonzerte, Steinformationen, wie von einem anderen Stern, herzig rumtollende Koala Bären, die ob Tag oder Nacht nie zu scheu waren um entweder zu schlafen oder putzig durch die Eukalyptusbäume zu klettern. Eigentlich waren wir Menschen dort in der Minderheit. Wenn ein Ameisenigel seine langen Stacheln quer durch den Platz schaukelte, interessierte es ihn relativ wenig ob wir alle freudig zuschauten und ihn fotografierten. Stoisch steckte er seine lange Pinoccio Nase in jedes Loch und schmauste gemütlich vor sich hin. Desgleichen die im Schatten eines Baumes ruhenden Kängurus. Sie hoben zwar kurz den Kopf hoch, damit hatte es sich jedoch schon, aus Erfahrung wussten alle Tiere, dass ihnen in diesem Naturpark nichts passieren konnte. Abends hüpften sie ob mit oder ohne Jungem schon aktiver durch die Gegend. Schliesslich musste auch mal gefuttert werden.


6053 Kuala

In der Nacht wurde es auf dem Gelände sehr aktiv. Hinter unserem Platz lag ein kleiner Buschwald. Tagsüber konnte es schon mal passieren, dass plötzlich ein ganzer Baum ins Wäldchen krachte. In der Nacht röhrten die Koalas, als ob sie mindestens 3 Mal so gross wären. Es galt auch gut aufzupassen, dass beim Bestaunen der Milkyway einem nicht plötzlich ein kleines Wallaby zwischen die Beine geriet. Sicher waren noch andere Tiere unterwegs, bei einigen war es uns jedoch recht, dass wir uns nicht begegneten. Seit Iris einen Spinnenbiss hatte und wochenlang mit starkem Juckreiz und geschwollenem Fuss rumlaufen musste, passen wir 4 Mal mehr auf.

 


6055 Ameisenigel

Wir erkundeten einen Teil des Nordens, der Andere war bereits wegen Bränden gesperrt, im Westen ein paar wunderschöne Trails, sowie die ganze Südküste nach Osten. Wir fuhren mitten und quer durch, holperten über Tracks und genossen die Weihnachtsferien in vollen Zügen. Ein paar wunderbare Begegnungen, wie die mit Karen und Tom aus Adelaide, Debby und Martin mit ihren beiden Söhnen aus Melbourne, als auch die Familie Pfister aus der Schweiz bereicherten ganz klar diesen Aufenthalt. Manchmal kamen wir so spät ins Bett fast wie in jungen Jahren. Es waren einzigartig schöne Ferien von unseren Reiseferien.


6056 Fires Near Me

 

Bereits als wir die Insel am 30.12. verliessen, beobachteten wir das immer ein wenig aufflammende nördlich brennende Gebiet. Von Karen und Tom die noch ein paar Tage an der Westküste verbringen wollten, hörten wir, dass sie nach 2 Tagen evakuiert wurden. Dann begann ein Drama, das sogar für uns die eben erst dort gewesen waren, kaum vorstellbar war. Heute wenn wir den Bericht schreiben, sind von ca. 60 000 Koalas bereits die Hälfte umgekommen, die Fähre setzt Tag und Nacht über um zu retten, was zu retten ist. Das zum Teil angesengte Vieh wird mit Schüssen not geschlachtet und die Menschen kämpfen verzweifelt um ihre Existenz. Was übrig bleibt ist eine grosse schwarze Einöde.

 

 


6058 McKarthys OrchardIn den ersten Tagen im Mc Larren Valle auf Mount Compass,  waren die Berichte noch lange nicht so dramatisch. Wir besuchten einen jungen Winzer, den wir an der Westküste in Australien kennen gelernt hatten, erkundeten die grüne lieblich hügelige Gegend, genossen das Wein degustieren und in der Zwischenzeit auch das langsamer Reisen. Haben wir doch für die nächsten 800 km fast einen Monat Zeit. Dann werden wir am Australian Day auf Tasmanien übersetzen und die nächsten paar Wochen dort herum reisen. Vorerst jedoch schleichen wir jedoch  langsam der Küste entlang Richtung Melbourne. Täglich beobachten wir mehrmals die in der Zwischenzeit auch in Victoria angekommenen Feuerdesaster und sind tief betroffen ab all dem unvorstellbaren Elend das sich da in naher und weiter Ferne abspielt. Die Temperaturen spielen verrückt. Mal ist es 43°C dann am nächsten Tag noch 19°C in der Nacht variiert es zwischen 11°C-35°C. Ein psychischer, wie physischer Schüttelbecher. Wohl verstanden nicht wirklich für uns. Wir können ja nachschlafen, ausweichen, ruhen oder uns einpacken, schlimm ist es für all die, die draussen arbeiten und leben.

Nun noch eine kleine Erheiterung, wohl bemerkt vorallem,  wenn es einem nicht betrifft, harr harr.
Teresa und Brett gaben uns in Brisbane ein paar ebooks eines australischen Schriftstellers „Peter Watt“ mit. Eine Trilogie die basierend auf der reellen Vergangenheit, die dann fantasievoll angereicherte Geschichte Australiens schildert mit den ersten Siedler, ein sogenannter historischer Roman. Leider waren nur die ersten beiden Bücher vorhanden.  Kein Problem, laden wir den Dritten doch einfach aufs Ebook runter und bezahlen die 9.5$. Da wir den Tolino und nicht den Kindle haben, ging dies leider nicht einfach so auf die Schnelle. Tolino ins Netz einloggen, das Buch war in Deutsch erhältlich jedoch nicht auf Englisch. Wir wollten es aber in Englisch weiterlesen. Gut. Dann im Browser Google rein, auf Good Reads ist es erhältlich. Laptop raus, Goodreads registrieren, Name, Adresse, Geburtsdatum, Kreditkarte, Nasenlochgrösse etc… das Passwort wird geliefert, einloggen, ups, wir werden an Amazone weiter gereicht. OK kein Problem. Das Ganze nochmals von Vorne, Namen, Adresse, Geburtsdatum, Kreditkarten Nummer, Ablaufdatum, kleine Nummer, Ohrenlänge etc…bevor wieder ein Passwort kommt, erhalte ich eine Nachricht, dass wegen internationalen Bestimmungen zwischen Australien und der Schweiz, ich leider dieses Buch nicht kaufen und runterladen dürfe, da ich mich ja in Australien befinde. Big System is watching you. OK. Liebe Teresa, hast du zufälligerweise in der Zwischenzeit den dritten Band gekauft und kannst ihn mir schicken, es eilt da ich unbedingt dringend wissen möchte wie die Geschichte weitergeht. Sie hatte mir ja schliesslich dieses Ei ins Nest gelegt. Liebe Iris, leider nein, wir haben nur die ersten beiden Bände. Dies ist aber kein Problem, du kannst überall in Australien gratis Bücher beziehen und runterladen, gerade in deiner Nähe (hat sie wohl online schnell nachgeschaut) gibt es den dritten Band. Hmmm. OK. Ich gehe kurz zu unseren neuen australischen Bekannten auf dem Nachbarplatz und frage die beiden Studenten, wie ich zu einer Bibliothek komme. Keine Ahnung, die beiden hatten noch nie Bücher auf diese Weise bezogen. Die Eltern der Beiden schon, wussten aber auch nicht wie sie das Buch bei sich runterladen könnten um es mir zu geben, ist ja nur leihweise auf dem Ebook. Kurzes email an Gavin in Brisbane, leider konnte auch er nicht aushelfen, da er die Bücher zwar in der Bibliothek reserviert hatte, leider noch darauf warten muss. Ist ja eigentlich ein super System, in ganz Australien hast du gratis Zugriff auf Books, ebooks wie auch Hörbücher. Aber zuerst musst noch wissen wie??
OK. Geduldig bis kreischend ging ich in die nächste Buchhandlung. Versuchte die Geschichte so kurz als möglich zu schildern, so dass ich in dieser Buchhändlerin genau soviel Mitgefühl wecken konnte, dass SIE MIR ENDLICH HILFT dieses Buch runterzuladen. Ich war in der Zwischenzeit soweit dass ich es in Papierform gekauft hätte. Leider haben wir gerade dieses Buch zurzeit nicht an Lager. Als sie meinen Gesichtsausdruck sieht, tröstet sie mich, dass in Murray Bridge eine grosse Bibliothek sei mit hilfsbereitem Personal. Am Sonntag haben sie von 13-16 offen, 10 Minuten vom Fluss entfernt. Das Buch respektive das digitale Geschreibsel rückte in die Nähe.
Die erste Frau am Counter meinte ohne dass ich eine gültige Wohnadresse in Südaustralien hätte, könne sie mir trotzdem dass ich eine in Queensland habe, leider nicht weiter helfen. Die Hälfte von meinem Körper rutschte langsam über den Thesen, ich fixierte ihre Augen und meinte ruhig aber triefend von DRINGLICHKEIT, dass ich doch einfach NUR dieses Buch nach Wochen verzweifelten Versuchen lesen möchte und ich  doch eine arme Leseratte sei. Unglaublich lieb, offerierte sie mir die Kiste, die mit Gratisbüchern  vollgestopft ist und extra für Reisende zum Mitnehmen hingestellt wird. Da sich ja das Personal, meist auch Leseratten  gut vorstellen kann, wie schlimm es ohne Buch wäre. Super, genial, ich möchte aber das dritte Buch der Trilogie von Peter Watt. Ich fixierte ihre Augen herzlich Dankend von neuem. Sagte schlicht und einfach bitte geben sie mir den Zugang zur Bibliothek, egal wie, ich möchte einfach nur das dritte Buch von der Trilogie von Peter Watt ENDLICH LESEN. Sie verstand.
Ich erhielt eine Karte, logte ein, ging nicht. Logte ein ging immer noch nicht. In der Zwischenzeit war es 4pm, die Bibliothek schliesst nun leider, sie können aber morgen gerne vorbeikommen, kein Problem. Als ich „Zuhause“ war versuchte ich das einloggen noch ein paar Mal, endlich funktionierte es, die hiesige Bibliothek hatte es nicht, aber die in Adelaide……..ICH KONNTE ES GESTERN ENDLICH Runterladen. Ob ich gestern Abend gelesen habe, logisch, in der Nacht und vor dem Aufstehen auch noch. Dabei wollte ich doch NUR das dritte Buch lesen. Fazit. Leihe dir nie eine unvollständige Trilogie im Ausland aus, ohne dass du 100% sicher weisst, wo du dieses fehlende Buch erhalten wirst.
6057 Murray Bridge


Die paar Tage in Murray Bridge waren bald zu Ende und wir reisten über Robe wo wir das Meer und die 4x4 Tracks abblochten weiter nach Mount Gambier. Ein riesiges Gebiet aus Limestone, eingesunkenen Krater, vielen Höhlen, grüne Vegetation und idyllische Seen in erloschenen Vulkanen.

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